Warum passiv?

Aktiv vs. passiv

Wer keine Zeit oder Lust hat, sich intensiv mit Kennzahlen und Unternehmensberichten zu beschäftigen, der ist beim passiven Investieren definitiv besser aufgehoben, als beim aktiven Investieren.

Passiv Investieren bedeutet mehr Freizeit.
Passiv Investieren bedeutet mehr Freizeit.

Der aktive Investor wird immer versuchen einen optimalen Zeitpunkt zu finden, um in ein Investment (z.B. Aktien von einem bestimmten Unternehmen) einzusteigen. Der passive Ansatz sieht hingegen ganz anders aus. Hier wird sofort und regelmäßig (z.B. über einen Aktiensparplan) investiert.

Dabei macht man sich den Durchschnittskosten-Effekt (cost average effect) zu nutze. Dieser sorgt dafür, dass durch die regelmäßigen Investitionen zwar nie bis selten der günstigste Kauf getätigt wird aber, und das ist viel entscheidender, auch nie bis selten der teuerste Kaufpunkt erwischt wird. Der passive Investor bewegt sich hier im harmonischen Mittel.

Passiv Investieren bedeutet langfristig denken.
Passiv Investieren bedeutet langfristig denken.

Je nach aktuellem Kurswert, bekommt man mal mehr und mal weniger Anteile für die gleiche angelegte Geldsumme. Im Durchschnitt erwischt man dabei ein gutes Mittelmaß und kann bereits mit kleinen Summen investieren. Eine größere Summe zur falschen Zeit investiert, wäre denkbar ungünstig.

Nebenbei gibt es noch einen weiteren positiven Effekt. Denn beim passiven Investieren ist eine geringere Kursschwankung (Volatilität) der Werte im eigenen Depot zu verzeichnen. Im Ganzen betrachtet, lässt es sich beim passiven Investieren einfach viel ruhiger und entspannter schlafen.